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Mittwoch, 7. November 2018

Was ist Achtsamkeit, was bringt sie und wie kann ich sie üben?

Gemäss Wikipedia hat das Wort Achtsamkeit einerseits die Bedeutung, "Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse anderer Menschen zu haben" und andererseits "besonderer Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand" zu erlangen. Hier in meiner Betrachtung geht es mir um diesen zweiten Aspekt, nämlich den Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand.

Vielleicht hast Du auch schon Bücher gelesen, wie dieser Bewusstseinszustand erreicht werden könne oder sogar schon selber Übungen (z.B. Meditationen) alleine oder in Gruppen gemacht. Und irgendwie hat es vermutlich doch nicht so richtig geklappt und nach einer Zeit ging die Motivation weg, weil Du keine wesentliche Veränderung wahrnehmen konntest, oder?

Falls dies so ist/ war, kann ich Dich beruhigen; das ist normal. Meistens sind diese Übungen viel zu kompliziert, zu aufwändig, gehen zu lange und stärken sogar das bestehende Ego, anstelle dass sich dieser besondere Bewusstseinszustand einem erschliesst. Daher hier einige kleine Übungen, die einfach sind und tatsächlich helfen, diesen (neuen) Zustand wahrnehmen zu können. Zuvor aber noch ein wenig Hintergrundwissen.

Tatsächlich können wir diesen höheren Bewusstseinszustand durch Achtsamkeit erlangen. Solange wir aber nicht auf etwas "Spezifisches" achten, dass sich gerade "jetzt im Jetzt" abspielt oder zeigt, sind wir in unserer normalen "Tages- oder Alltagswahrnehmung. Diesen Zustand erkennen wir, wenn wir kurz versuchen unsere eigenen Gedanken innerlich zu beobachten und wir dabei erkennen, dass es in diesen Gedanken ständig um Erlebnisse aus der Vergangenheit (was war, ob es gut oder nicht so gut war, was wir hätten tun sollen, was richtig oder falsch war/ ist, warum dies nicht so oder so ist, usw.) und/ oder um Zukünftiges (wie es sein soll, oder was wir erledigen, machen müssen, uns wünschen, was wir nicht mehr möchten, wie es besser werden könn(t)e, was wir vermeiden sollen, usw.) ging und geht. Also unser Gedanken kreisen zwischen Vergangenheit und Zukunft und zusätzlich können wir feststellen, dass die allermeisten davon auch noch eine Bewertung mit beinhalten .

Der einzige Weg um (zumindest kurzfristig) aus diesen Gedanken loszukommen, ist daher, sich auf das zu achten, was "jetzt" ist. Wir müssen also unsere Wahrnehmung also so stark von unseren Gedanken ablenken, sodass uns nur noch das was wir "jetzt" wahrnehmen bewusst wird. Und dies gelingt uns anfänglich meistens nur sehr kurzzeitig, was aber normal und völlig ok ist.

Daher hier kurze Übungen die uns auf das "Jetzt" fokussieren, die maximal eine bis drei Minute(n) dauern, dafür aber tagsüber immer mal wieder wiederholt werden können:

Ich betrachte etwas - z.B. einen Baum, eine Wolke, einen Stuhl, eine Pflanze, oder, oder - so intensiv mit all meiner Aufmerksamkeit, wie wenn ich es noch nie gesehen hätte. Vollständig neugierig möchte ich alles sehen, riechen, fühlen, was sich mir zeigt. Mir wird dieses Objekt das ich gerade betrachte also vollständig gewahr. Wenn ich dabei zwischendurch gedanklich abschweifen sollte und ich es merke, freue ich mich darüber, dass ich es merkte und werde mir dieses Objekt einfach wieder mit meiner vollständigen Bewusstheit gewahr. 

Das gleiche kann ich auch mit meinem Atem machen. Ich kann mich darauf einlassen, wie es sich anfühlt wenn ich die Luft ein- und ausatme (also wie fühlt es sich bei den Nasenlöchern an, wie fliesst die Luft die Nase hoch, kann ich sie im Rachen wahrnehmen, ich beobachte wie sich meine Brust durch die Atemluft die dort ankommt anfängt auszudehnen, wie es sich anfühlt, wenn die Lunge voll ist, kann vielleicht den kurzen Moment wahrnehmen den es dauert bis das Ausatmen beginnt, bleibe mit meiner Aufmerksamkeit dabei, wie die Luft wieder nach oben durch meinen Hals in die Nase steigt und wie diese nun wärmere Luft sich anfühlt, wenn sie aus meinen Nasenlöcher wieder herausfliesst und begleite den nächsten Atemzug wieder identisch). Auch hier kann es sein, dass ich trotz gewollter vollständiger Aufmerksamkeit wieder abschweife. Falls dies passieren sollte und ich es merke, freue ich mich darüber dass ich es merkte und lenke meine Aufmerksamkeit wieder vollständig auf dieses Ein- und Ausatmen. 

Oder ich kann mich dabei beobachten, wie ich z.B. vom meinem Arbeitsplatz zum WC laufe. Mir ist jeder Schritt bewusst, ich lenke meine ganze Aufmerksamkeit auf meine Muskeln die ich einsetzte, dass ich überhaupt gehen kann. Auch hier ist es wie bei den oben beschriebenen Möglichkeiten; wenn ich gedanklich abschweife und es merke, freue ich mich und lenke meine Bewusstheit wieder auf dieses "gehen".

Natürlich kannst Du Dir Deine eigene(n) Übungen kreieren, Wichtig ist nur, dass Du sie jeweils mit Deiner ganzen Bewusstheit durchführst und Deine Wahrnehmung während dieser Zeit so vollständig wie möglich auf das lenkst, was Du in jeder Sekunde, ja sogar 10tel-Sekunde genau machst, oder beobachtest. 

Wenn Du diese Möglichkeiten tagsüber mehrmals wahrnimmst, wirst Du feststellen, dass Du plötzlich wacher wirst, Dinge wahrnimmst (auch ausserhalb der Übungszeiten), die Du noch nie wahrgenommen hattest, es in Deinem Kopf ruhiger wird (sich die Gedanken also beginnen sich zu beruhigen) und dass sich Dir völlig unerwartet neue Möglichkeiten zeigen, die Dich persönlich weiterbringen und Dich in Deinem Leben - wenn Du diese ergreifst - nachhaltig zum für Dich Besserem führen. Dazu wünsche ich Dir viel Erfolg.      

Dienstag, 2. Oktober 2018

Neues Interview mit mir auf der Plattform ProntoPro




Es gibt mehr als einen Weg zur Heilung

Veröffentlicht am 1 Oktober 2018 von Verena Arnold
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Schon vor der Zeit der studierten Mediziner gab es Heiler, die sich um die körperliche und seelische Gesundheit ihrer Mitmenschen kümmerten, so wie es auch heute noch bei Völkern, die noch nicht von der modernen Zivilisation erfasst sind, immer noch üblich ist. Ihr Wissen wurde von Generation zu Generation weitergegeben, hatte allerdings keine wissenschaftlichen Grundlagen. Das ist wohl auch der Grund, warum Menschen, die sich mit alternativen Heilmethoden befassen, gern belächelt werden. Aber dafür gibt es keinen Grund, denn auch, wenn die moderne Schulmedizin in vielen Bereichen unverzichtbar ist, so gibt es auch Bereiche, in denen alternative Heilmethoden entweder ergänzend eingesetzt werden können, oder sogar allein zur Gesundung führen. Zu den vielen alten traditionellen Heilmethoden entwickeln sich auch neue Methoden. Eine solche Methode ist die Quantenheilung.
Wir haben darüber mit dem 66-jährigen Rolf Münch gesprochen. Schon in seiner Kindheit war er daran interessiert, wer wir sind. Er hinterfragte den Sinn, die Aufgabe des Menschseins und hat sich immer wieder mit dem „Dahinterliegenden“ auseinandergesetzt. Die dabei erfahrene Spiritualität lebt er bis heute und hat über die Jahre die Fähigkeit entwickelt, dieses Wissen allgemeinverständlich weiterzuvermitteln.
Nach der Schule beschritt er aber zunächst den Weg einer kaufmännischen Ausbildung und war viele Jahre in der Wirtschaft tätig, zuletzt als Geschäftsführer eines großen Unternehmens in Pratteln. Ihm wurde aber immer mehr klar, dass er sich zu einer anderen Tätigkeit berufen fühlte. So absolvierte er schon vor ca. 30 Jahren, gemeinsam mit seiner Ehefrau eine Ausbildung in Maltherapie und etwa 10 Jahre später eine berufsbegleitende 4-jährige Ausbildung in körperzentrierter Psychosynthese. Es folgten Weiterbildungen wie z.B. zum  zertifizierter Personal Coach der Steinbeis University, Berlin und zum Practionner von Quantum Entrainment® von Dr. Frank Kinslow, dem Erfinder und Autor diverser Bücher zur Quantenheilung und diverse Einweihung für den Zugang zur Heilenergie. Seit seiner Ausbildung zum QE®-Practionner ist er innerlich mit sich im Frieden, was ihm ermöglicht, sich auf das einlassen zu können, was gerade, also im Jetzt, ist. Diese innere Ruhe ist auch die Quelle zu seiner Kraft und zur heilenden Energie, mit der er arbeiten darf.
2008 machte er sich dann mit seiner kleinen Einzelfirma „Quantenschritte“ selbstständig, da es ihm ein Bedürfnis ist, Menschen so zu unterstützen, damit sie schwierige Lebenssituationen überwinden können und wieder in aktive Verbindung mit ihrem eigenem höheren Selbst kommen und aus und mit ihm, ihr Leben in grösserer Harmonie mit allem was ist, gestalten lernen. Dabei arbeitet er einerseits mit den Mitteln des Coachings, mit der Unterstützung von Heilenergie, aber auch als Mediator zur Konfliktbearbeitung. Als  mediations-analoger Supervisor unterstützt er ausgebildete Mediatoren und Mediatorinnen.
Unser Interviewpartner Rolf Münch

Herr Münch, erklären Sie den interessierten Leserinnen und Lesern einmal in wenigen Worten „Quantenheilung“, also die Essenz dieser noch recht jungen, alternativen Heiltechnik?

Im Unterschied zu manch anderen Heiltechniken arbeitet Quantenheilung mit keiner eigentlichen Technik. Es geht vielmehr darum, sich dem Fluss des „Nichts“ hinzugeben. Das heisst, dass ich in Kontakt mit der Lücke zwischen zwei Gedanken eintrete. Was die meisten Menschen nicht wissen ist, dass es neben dem was wir wahrnehmen auch etwas gibt, was wir als „Nichts“ bezeichnen. Wenn wir uns bewusst mit diesem „Nichts“ verbinden, entsteht in einem selbst eine Form von unendlichem Raum und tiefer Stille.
Aus dieser Stille erwächst, bzw. entsteht eine Art „Ganzheitlichkeit und vollkommene Harmonie“ die ich in Form von – auch für mich – heilsamer Energie wahrnehme und die durch mich durch auf Dritte fliessen kann. Da bei jeder Krankheit, nach jedem Unfall und auch bei mentalen und/ oder emotionalen Blockaden der Energiefluss des Patienten nicht „durchgängig“ ist, fliesst diese Energie an genau die Stellen im Körper, wo die grösstmögliche Störung ist und kann dieses „Gestockte“ an den jeweiligen Stellen wieder in Fluss bringen.

In welchen Bereichen und bei welchen (krankheitsbedingten) Symptomen findet die Energiearbeit Anwendung?

Im Prinzip kann diese Energiearbeit bei jeder krankheits- und/ oder unfallbedingten Symptomen helfen. Meine Erfahrung ist allerdings, dass je früher Symptome behandelt werden können, desto grösser der sichtbare, messbare und fühlbare Nutzen ist.
Die Feedbacks meiner Klienten zeigen mir z.B., dass der Heilprozess nach Operationen deutlich schneller vorangeht als normalerweise. Wenn ich also direkt nach einer Narkose eine Behandlung durchführen kann, können meine KlientInnen «eins zu eins» wahrnehmen, wie sie sich im Anschluss «lebendiger» fühlen. Dies gilt auch für Unfälle bei denen Knochen, Schürfungen, Quetschungen usw. in Leidenschaft gezogen sind.
Aber auch bei akuten Kopfschmerzen, akuten Rückenbeschwerden usw. hilft diese Form von Arbeit sehr, die eigenen Selbstheilungskräfte so zu unterstützen und zu verstärken, dass die Symptome sich manchmal unmittelbar, meistens aber in kürzerer Zeit als gewohnt sich auflösen.
Natürlich hilft die Energie auch bei bereits länger währenden, oder gar chronischen Krankheitssymptomen, oder bei Schmerzen, die z.B. durch Unfälle erst viel später spürbar werden. In der Regel braucht es dann aber mehrere Behandlungen, bis für den Patienten oder die Patientin eine Veränderung spürbar wird.  

Sie sagen, eine Fernbehandlung z.B. via Skype/Telefon kann vereinbart werden. Kann solche Praxis wirklich hilfreich werden?

Ja, so speziell dies tönt. Wie am Anfang bereits erwähnt, entsteht diese für mich spürbare Heilenergie aus dem «Nichts». Dies bedeutet, dass sie also auch ausserhalb unserer messbaren Realität aus Raum und Zeit existiert bzw. herkommt. Und daher kann sie auch an jedem Ort wirken, wo sie – bevor ich mit der Verbindung zu diesem Nichts beginne – mir vorstelle.
Theoretisch funktioniert sie auch, wenn es also keinerlei direkte Verbindung gibt. Zum Beispiel habe ich nur ein Foto, oder denke den Vor- und Nachnamen dieser Person. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Nutzen doch noch höher zu sein scheint, wenn eine konkretere Verbindung vorhanden ist, wie über Telefon oder Skype. Ich stelle mir das so vor, dass es identisch ist, wie wenn wir jemanden ein Medikament verabreichen und diese Person an dessen Wirkung glaubt, oder zumindest hofft, dass es hilft, welches mehr wirkt, wenn der Patient es bewusst einnimmt, als wenn man dieses zum Beispiel einfach nur in einem Glas Tee auflöst und es, ohne Information und Wissen des Patienten, ihn einfach nur trinken lässt.

Haben Sie noch einen Tipp, woran erkennt man einen guten Heiler?

Sie haben recht, das ist nicht so einfach. Vorab; wenn jemand erzählt, dass er oder sie „heilen“ kann, dann ist es schon mal nicht gut. Ich heile gar nichts. Ich kann mich nur zur Verfügung stellen und als „Kanal“ wirken. Es ist also nicht meine Energie. Die Energie fliesst nur durch mich hindurch. Daher kann ich auch nie versprechen, dass es wirkt. Ich kann nur sagen, dass ich bei dem oder dem, bereits diese oder jene Erfahrung gemacht habe und dass es in keinem Fall schaden kann.
Als Patient oder Patientin kann man sich selbst aber innerlich drei Fragen stellen, ob man diesem „Heiler“ vertrauen soll und kann, oder eher nicht. Und zwar wie folgt:
  • Spricht mich das Bild, der Text der Webseite an?
  • Wäre es für mich hilfreich, wenn meine aktuelle Einschränkung (Krankheit, Unfall…) aufgelöst werden könnte?
  • Wäre es ein Versuch wert, von dieser Person diese Form von Unterstützung in Anspruch zu nehmen?
Wenn alle drei Fragen, die man sich an sich selbst richtet, mit einem „Ja“ beantwortet werden können und man beim innerlichen Fragen und Antworten ohne Probleme atmen kann, dann ist es in der Regel gut.

Was ist die „Energetische Selbstverteidigung“ und wie können wir sie erlernen?

Den Begriff „energetische Selbstverteidigung“ kenne ich nicht. Ich kann mir aber in etwa vorstellen was damit gemeint sein könnte. Grundsätzlich ist es so, dass diese von mir oben beschriebene Lebensessenz, also das was das Lebendige lebendig macht und hält, für alle und alles was ist, in absolutem Überfluss vorhanden ist.
Es wäre also nicht nötig, dass Menschen sich gegenseitig versuchen (bewusst oder unbewusst) Energie abzuziehen. Da wir als Menschen aber einen freien Willen haben und uns den Gesetzen des Universums widersetzen können, kann dies dazu führen, dass wir uns selbst teilweise von dieser Essenz abschotten. Dies allerdings, ohne dass uns dies bewusst wäre. Diejenigen die sich so abschotten, versuchen nun diesen „quasi Mangel“ über Dritte auszugleichen, in dem sie versuchen, Energie beim Gegenüber abzusaugen. Das Gegenüber kann sich daher im Anschluss einer solchen Begegnung „ausgelaugt und erschöpft“ fühlen.
Dass dies bei einem selbst nicht passieren kann, bedingt aus meiner Sicht zwei Faktoren. Erstens muss ich absolut davon überzeugt sein, dass ich jederzeit so viel Energie, also Lebensessenz,  nutzen darf wie ich möchte, bzw. nötig habe, um mich lebendig und gesund fühlen zu können. Dies bedingt, dass ich weiss, dass ich – wie grundsätzlich alle Menschen – ein uneingeschränktes Lebensrecht habe und ich mich daher ganzheitlich annehmen und mich selbst lieben kann. Und zwar einfach nur, weil ich „bin“.
Als Zweites muss ich auf meine Körperwahrnehmung achten lernen. Immer, wenn jemand versucht Energie abzusaugen, gibt uns unser Körper entsprechende Signale. Es wird uns eng, wir fühlen uns unwohl, spüren sehr schnell starke Müdigkeit oder sogar leichten Schwindel. In diesen Fällen können wir entweder den Kontakt , höflich aber bestimmt,  abbrechen, oder – wenn dies nicht möglich zu sein scheint – uns noch aktiver und bewusster dieser Lebensessenz zuwenden. Ein gedanklicher Willensentscheid: „ich verbinde mich mit der allumfassenden Lebensessenz/Lebensenergie und bitte um Unterstützung“ reicht aus. Der Körper öffnet sich dann dieser Essenz/ Energie, ohne dass man dafür was spezielles tun müsste.

Was bedeutet Balance im Leben? Wie können wir sie immer wieder erreichen?

Dies ist wohl die schwierigste Frage, die Sie mir stellen. So wie ich das Leben wahrnehme, geht es in allem darum, diese „nicht vorhandene“ Mitte anzustreben und – wenn wir in dieser Balance sein und bleiben möchten – immer wieder zu „justieren“. Da wir in einem Umfeld von Zeit und Raum und von Polaritäten leben, wie Licht und Dunkelheit, usw., nehmen wir in der Regel alles – mehr oder weniger – aus der einen oder anderen Seite dieser Polarität wahr. Wir wissen z.B.: Bewegung tut gut; aber wir wissen auch, zu viel Bewegung schadet unserer Gesundheit. Dieses Mass zwischen zu wenig und zu viel ist zudem noch individuell und verschiebt sich laufend durch den persönlichen Biorhythmus, Alterungsprozess usw.
Diese Balance zu halten und immer wieder neu anzustreben bedingt also eine hohe Bewusstheit, eine ausgeprägte Achtsamkeit und – aus meiner Sicht – eine etwas andere Haltung zur Lebensgestaltung als gewohnt.
Aus meiner eigenen Lebenserfahrung weiss ich, dass es universelle Gesetze gibt die – ob wir sie wahrhaben wollen oder nicht – grossen Einfluss auf unsere Leben haben. Eines der wichtigsten dieser Gesetze ist das der Resonanz. Dieses besagt, dass das was wir denken und fühlen, in Form von manifestierter Schöpfung, irgendwann wieder zu uns zurückkomme.
Wenn dies so ist, bedeutet dies, dass Vieles was wir im Jetzt erleben und erfahren, eine Folge unserer eigenen früheren Gedanken und Emotionen ist. Dies hiesse also, dass das was jetzt ist, weder gut noch schlecht, richtig oder falsch ist, sondern einfach nur die Folge dieses „Früheren“ ist.
In dem wir nun lernen weniger lenken zu wollen (Willen-orientiertes, vergangenheits- und zukunftsorientiertes Denken und Lenken), sondern stattdessen unsere Aufmerksamkeit viel mehr ins Beobachten „was sich mir Moment in eigenen Leben zeigt“ ausrichte, verändern wir unseren Fokus auf das „Jetzt“. Und natürlich kann ich, in dem ich beobachte was ich gerade erlebe, sehr leicht wahrnehmen, ob ich im Fluss des Lebens mitfliesse, also mit mir und dem Leben in Harmonie bin, oder ob es Steine, Klippen und andere Hindernisse gibt, die mir Schmerzen, bzw. Leid bereiten, oder mich sogar aufhalten, mich blockieren.
Können wir nun ohne Beurteilung der Situation – so wie sie sich uns zeigt und ohne zu hadern – diese annehmen und soweit als möglich akzeptieren, also keine Schuldigen mehr im Aussen suchen, und uns mit dem was jetzt als „schwierig“ erscheint, versöhnen und uns selbst und allen darin Beteiligten, verzeihen was uns widerfährt, werden sich diese für uns schmerzhaften Situationen mehr und mehr auflösen und wir kommen immer näher an diese Balance.
Und in dem wir nun sehr bewusst, unsere Wünsche, Träume und Visionen innerlich wahrnehmen und formulieren – und zwar so, dass sie immer für mich und für das Ganze gleichwertig konstruktiv sind, also für mich, meine Umwelt, für die Menschen im allgemeinen und für die Natur, und diese dann jeweils loslassen, also quasi dem Universum übergeben und ohne Erwartung und ohne uns dabei vorzustellen, wie und in welcher Form diese erfüllt werden sollen, werden wir dank dem oben beschriebenen aktiven Beobachten, entsprechende Zeichen und Möglichkeiten erkennen, die – wie aus Zauberhand – unsere Wünsche oder Träume erfüllen und die Visionen Schritt für Schritt verwirklichen lassen.    

Die Heilung liegt in uns selbst

Das ist das, was alternative Heilmethoden von der Schulmedizin unterscheidet. Nicht Medikamente, die eingenommen werden, sondern die Kraft, die in jedem Menschen steckt, löst den Heilungsprozess aus oder fördert diesen zumindest als begleitende Massnahme. Für die Menschen, die nicht mehr wissen, wie sie auf diese Kraft zugreifen können, bieten Kenner und Anwender der Quantenheilung Hilfe und Unterstützung. Vielen Dank an Rolf Münch für dieses informative Gespräch.  

Freitag, 9. Mai 2014

Wissen Sie, was und wer Sie sind?


Blöde Frage, klar; Sie kennen Ihren Namen und Ihre (bisherige) Lebensgeschichte und wissen wer Sie sind. Nur, gibt es auch Aspekte von Ihnen die Sie zwar sind, aber die Sie nicht oder nur bedingt kennen?

Ja, sicher; da ist zum Beispiel unser Unterbewusstsein. Obwohl wir dieses nicht wirklich kennen, hat es einen sehr starken Einfluss auf uns. So gibt es einmal den unbewussten Teil in uns, den wir als unseren "Automaten" bezeichnen könnten. Er steuert unseren Körper; lässt also unser Herz schlagen, atmet selbstständig, regelt unsere Verdauung, ermöglicht, dass wir uns bewegen können und, und, und...
Genau so wichtig wie diese körperlichen Steuerungen ist aber, was und wie unser Unterbewusstsein unser Denken und unsere "automatisierten" Handlungen festlegt. So übernehmen wir Werte, Glaubenssätze, Verhaltensstrukturen und Handlungsprinzipien aus unserer Umgebung - z.B. von den Eltern, von unseren Vorbildern, aus der Schule, den Medien, usw. Diese werden dann laufend mit unseren selbst gemachten Erfahrungen verknüpft und aufgrund unserer entstandenen Gefühle entsprechend bewertet. Zusammen mit dem zusätzlich erworbenen Wissen (wir lernen sehr vieles unbewusst; - oder haben Sie z.B. als 2-jähriges Kleinkind bewusst angefangen "Sprache" zu erlernen?) bilden diese drei Aspekte (übernommenes Wissen, übernommene Werte und die damit gemachten und durch uns bewerteten Erfahrungen) die Basis unseres Denkens und Handelns. Wir alle haben also gegenüber (quasi) Allem ganz bestimmte Vorstellungen (Glauben), obwohl uns diese vielfach gar nicht bewusst sind und denken und handeln auf diesen Grundlagen; auch hier, meistens ohne dass uns dies bewusst ist.

Warum dies wichtig ist? Weil wir auf das was wir Gegenwart (genau jetzt mit irgend einer Situation konfrontiert werden) nennen, also entsprechend "automatisch" reagieren. Wenn wir -egal mit was - im Jetzt konfrontiert werden (das oder das passiert), reagieren wir auf der Basis dieser drei in uns individuell angelegten und verbundenen Aspekten. Je nach Situation die uns im Leben begegnet, reagieren wir also "positiv" und bejahen diese Situation oder wollen diese umgekehrt (je nachdem von "eher" bis hin zu "um jeden Preis") vermeiden. Und weil wir alle mit einer Kraft ausgestattet sind - derer wir uns vielfach ebenfalls nicht bewusst sind -, die unser Denken in Schöpfung umwandeln kann und diese mit unserer entsprechenden (unbewussten) Vorstellung entsprechend "füttern", erleben wir dann zu einem späteren Zeitpunkt wiederum ähnliche (positive/negative) Gegenwart. Besonders "hinterhältig" ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass unser Unterbewusstsein keine Verneinung kennt. Wenn wir also diese Gegenwarts-Situation früher schon einmal negativ erfahren haben und dies zu Leid und Schmerz führte und wir dies aufgrund dieser Erfahrung unbedingt vermeiden wollen (dies oder das wollen wir "nicht"), hilft ausgerechnet diese Kraft, genau das was wir vermeiden wollen erneut zu erleben. Wir sind also in einer Art "Gedanken/Denken/Handlungs-Hamsterrad" gefangen und schöpfen so vielfach immer wieder gleiche oder sehr ähnliche Situationen, die wir zu einem späteren Zeitpunkt erneut als "leidvolle" Gegenwart erfahren - und dies ohne zu wissen warum.

Wenn und je mehr uns wir dessen Bewusst werden, haben wir natürlich die Möglichkeit, die früher übernommenen Werte und Glaubensmuster zu hinterfragen und bisherige Vorstellungen zu verändern. Dadurch ändern sich entsprechend auch unsere Gedanken, unser Denken und unser Handeln und somit - über die Zeit - zwangsläufig auch unsere zukünftig in diesem Zusammenhang zu erfahrende Gegenwart. Wir fangen also an, bis zu einem Grad bewusste Entscheidungs- und Handlungsfreiheit zu erlangen, die unser Leben in der Regel einfacher gestalten lässt.

Damit gelangen wir näher an unser Potential, schöpfen es aber bei Weitem noch nicht aus. Auch wenn wir dies vielfach sehr lange nicht akzeptieren wollen, gibt es in uns nämlich noch einen weiteren Teil den man als das "Überbewusste" benennen könnte. Dieses Überbewusste ist weder messbar noch körperlich und könnte daher als "Geheimnis des Lebens" bezeichnet werden. Es ist unsere Quelle aus der wir kommen und sind und aus der alle Kraft entsteht mit der wir unsere eigene Realität (zukünftige Gegenwart) schöpfen und manifestieren können. Also das, was uns in dieser Form als menschliches Individuum das "Lebendig-werden und Lebendig-sein" überhaupt erst ermöglicht.

Wir sind also so gesehen viel mehr als wir (in der Regel) von uns selbst kennen. Dieses "Höhere Selbst" ist verbunden mit und partizipiert an "Allem was ist". Wir können es "unser Göttliches oder das Lichtvolle in uns" nennen; also das was wir bevor wir auf diese Welt geboren wurden immer waren, - trotz der Tatsache, dass wir es vielfach vergessen haben - sind und auch nach unserem körperlichen Tod immer sein werden; vollständige Wesen, die eine individuelle Seele haben und mit und durch diese Seele die Vollkommenheit aller unendlichen Möglichkeiten in dieser durch uns selbst geschaffenen Wirklichkeit, körperlich mit all unseren Sinnen und Gefühlen erleben und erfahren möchten.

Dieses Höhere Selbst - unser wahres Potential - erschliessen zu können bedingt, es in einem ersten Schritt (in uns) zu akzeptieren (das es "da" noch etwas Unerklärbares gibt, das uns gleichzeitig Angst macht und uns dennoch anzieht), es in einem nächsten Schritt anzunehmen (also das uns bekannte "ICH" mit seinen bisherigen Erfahrungen und dem Wunsch nach grösstmöglicher Kontrolle und Sicherheit mehr und mehr aufzugeben) und uns mit diesem "Ganzen/Höherem" bewusst und aktiv zu verbinden (Loslassen und ins Vertrauen gehen) und in einem dritten Schritt uns quasi vollständig von und durch dieses "Höhere" mit Hilfe der Intuition, der Kreativität und der uns durch dieses Höhere gezeigten Möglichkeiten lenken zu lassen.

Bewusst verbinden können wir uns mit diesem Überbewussten, in dem wir in die Stille gehen. Also alles was mit "entschleunigen", mit "innehalten" und bewusstes nach "innen gehen" zu tun hat, führt uns zu unserer Quelle, dem wahrhaftigen Sein. Aus und in dieser Quelle ist vollständiger Frieden, unendliche Kraft und vollkommenes Wissen.

In die Stille gehen bedingt, unsere eigenen Gedanken loslassen zu lernen/ können. Dies gelingt am besten indem wir unser Bewusstsein während einer Zeit (ca. 20 Minuten) auf ganzheitliche Beobachtung ausrichten. Also nur das, was wir beobachten, was in unserem Gewahr-sein ist, ist jetzt wichtig. Je intensiver wir uns dem was wir beobachten gewahr werden, desto mehr können sich unsere Alltags-Gedanken "auflösen" und es entsteht in uns so ein wunderbares, fast unbeschreibliches, wohltuendes Gefühl des inneren Friedens. Wenn wir täglich während ca. 30 Tagen unser Bewusstsein jeweils ca. 20 Minuten auf dieses "Beobachten" ausrichten,  entsteht in uns eine Gelassenheit (innerer Frieden), die auch mehr und mehr unter dem Tag (jederzeit wieder) erlebbar sein wird. Es braucht dann nur noch den Gedanken des Zulassens dieses Zustandes. Aber Achtung; es funktioniert nur, wenn wir nicht willentlich wollen, sondern wiederum (jetzt nur noch ganz kurz) ins Beobachten gehen. Dieser Zustand entsteht also ganz von selbst ohne dass wir - mit Ausnahme des Beobachtens - irgend etwas tun müssen. Quasi als Nebeneffekt erfrischt uns diese tägliche Übung (vielleicht ist es in den ersten Tagen noch umgekehrt und Sie fühlen sich müde, aber mit der Zeit wechselt dies) und es ist, wie wenn wir nach tiefem Schlaf völlig ausgeruht aufwachen.

Freitag, 21. Juni 2013

Kennen Sie das? Wir wollen ein gutes und erfülltes Leben leben, aber ...

anstatt dass es uns gut geht, erleben wir vielfach nur Hektik, Stress, Geld reicht nicht, Job gefällt nicht, Beziehung klappt nicht, Ängste, Krankheiten, Unfälle, usw. ...

 

Und so "tun" wir halt noch mehr, wollen es noch besser machen ... Aber, ausser dass wir daran fast zugrunde gehen - ändert sich nichts!

 

Und all dies nur, weil wir es nicht besser wissen. Also, wir keinen Weg kennen, wie wir es schaffen könnten, dass sich "Ungewolltes" nicht mehr ständig wiederholt und wir anstelle ein Leben führen könnten, das unseren wahren Bedürfnissen und Wünschen entspricht ... 

 

Gehen Sie mal davon aus, dass wir mit unseren Gedanken unser jeweils eigenes Leben erschaffen. Also dass Sie, genau so wie Sie denken, fühlen und wahrnehmen, Ihre eigene Zukunft kreieren und erschaffen. Würde heissen, dass nur Sie selbst der Boss Ihres eigenen Lebens sind und Ihre Lebensziele und -wünsche ohne Einschränkungen umsetzen könnten.

Aber nur, wenn Sie genau wüssten was Sie denken, Ihre Wertvorstellungen und Ihre Glaubenssätze kennen, diese bei Ihrer Zukunftsgestaltung ausser acht lassen könnten und Sie keinerlei Zweifel oder Ängste hätten, dass das was Sie möchten, auch tatsächlich das Richtige für Sie sei.

Da dies wohl bei niemandem der Fall sein wird, erschaffen unsere widersprüchlichen Gedanken oftmals Chaos, Leid und Schmerz und wir fühlen uns in der Folge - wenn wir unser selbst "Angerichtetes" erleben - eher als Opfer. Schuld sind dann die (besonderen) Umstände oder die Anderen. Nur selten merken wir, dass wir selbst Ursache dieses jetzt zu erleidendem Chaos, Leid und Schmerz sind ...  

In unserem Alltag denken und handeln wir normalerweise auf der Basis unserer uns mitgegebenen Werten (Erziehung, Kultur), dem übernommenen Wissen (Schule usw.) und all unseren bisherigen Erlebnissen und gemachten Erfahrungen. Und zwar genau so, wie sich diese damals anfühlten und wie wir sie bewertet haben. Mehr und mehr entwickeln sich daraus unsere Glaubenssätze, Prinzipien und Verhaltensmuster, die dann unseren zukünftigen Entscheidungen zugrunde liegen. Zusätzlich versuchen wir, gut bewertete Erlebnisse zu wiederholen, bzw. schlecht erlebte Erfahrungen vermeiden zu wollen.

Hauptproblem dabei ist, dass aufgrund dieser früher gemachten Bewertungen, neue Erfahrungen von allem Anfang an quasi ausgeschlossen werden. Dieses lineare Denken reproduziert also (neue) Situationen, die wir dann wiederum quasi gleich erfahren und die somit unsere (bisherigen) Glaubenssätze bestätigen usw. Mehr und mehr fühlen wir uns also wie in einem Hamsterrad; immer wieder mit den gleichen Problemen/ Schwierigkeiten konfrontiert zu werden. 

Aber keine Angst, dies muss nicht so sein. Mit einer kleinen Änderung unserer bisherigen Wahrnehmungs-Perspektive können wir unser Leben schnell, nachhaltig und ganzheitlich zum "Positiven" verändern. 

Wie? In dem wir aufhören, alles im Griff (unter Kontrolle halten) haben zu wollen. Unser Bedürfnis nach Sicherheit ist bei uns Menschen vielfach so ausgeprägt, dass wir uns quasi auf nichts Unvertrautes einlassen wollen. Wir glauben, wir könnten unser Leben im Griff halten, in dem wir uns einfach auf das bisherige Wissen, auf unsere Möglichkeit zu denken und auf unsere bisherigen Erfahrungen verlassen. 
Aber als Mensch sind wir weit mehr als unser Wissen, unser Denken und unsere Erfahrung. Wir sind Teil von allem, was ist und haben über die Gabe der "Intuition und der Kreativität" Zugang zu diesem "Allem, was ist"; brauchen uns also quasi nur "einzuloggen". 

Dies bedingt aber als Erstes, loslassen zu lernen und dem zu vertrauen, das wir nicht kennen. Dies wird besser möglich, wenn wir begreifen, dass die bisher gehoffte Sicherheit vollständige Illusion ist. Wir haben das Leben in keinster Weise im Griff; oder, haben Sie keine Probleme ...

Als Zweites müssen wir diesen bereits früher erwähnten Perspektiven-Wechsel vornehmen. Anstelle, dass wir versuchen unser Leben zu kontrollieren und lineare Zukunftsgestaltung praktizieren (will ich, muss ich / will ich, muss ich vermeiden), können wir unser Bewusstsein so einsetzen, dass wir uns auf die Betrachtung der Gegenwart - also was jetzt gerade mit mir geschieht - ausrichten. Damit meine ich nicht, täglich im Rückblick unser Leben zu reflektieren, sondern im und während des Alltags gleichzeitig die Geschehnisse im Aussen und unser Verhalten im Innen wertfrei  beobachten zu wollen. Denn, wenn wir davon ausgehen, dass wir mit unseren Gedanken unsere Zukunft jeweils selber kreieren, muss die Gegenwart - so wie wir sie in jedem Moment gerade erleben - ja genau so vollständig mit uns zu tun haben.

Wertfrei und mit genügendem (innerem) Abstand unser Erleben und Tun beobachten, können wir mit einem uns gegebenen "inneren Beobachter". Wir alle haben die Fähigkeit, während dem wir denken, unser Denken gleichzeitig zu beobachten. Wir haben auch die Möglichkeit, obwohl wir in einem Gefühl sind, dieses gleichzeitig wahrzunehmen; also sogar bei einer Wut gleichzeitig wissen und beobachten zu können, dass wir Wut empfinden und betrachten, wie sich diese Wut äussert. Und obwohl wir in unserem Körper sind, können wir den Körper als Ganzes und auch Teile davon jederzeit wahrnehmen.
Wenn wir aber das Denken, das Fühlen und unseren Körper gleichzeitig beobachten können, obwohl wir im Denken, Fühlen und/oder im Körper sind, muss es also etwas geben, das hinter unserem Denken, Fühlen und Körperlichen liegt. Diese Instanz nenne ich unseren "inneren Beobachter" der wiederum Teil unseres "höherem Selbst",  unseres Wesenskerns ist. Dieser Wesenskern könnte man auch als Ort unserer "Quelle, Stille, Frieden, Kraft und vollkommene Ordnung" nennen. Aus diesem, unserem Kern heraus wird Leben geschaffen und aus ihm heraus leben wir diese, unsere Realität.
 
Je aktiver wir uns mit diesem inneren, vollständig wertfreien Beobachter verbinden (uns und unserem "Tun" gewahr werden), desto mehr können wir unser "eigenes Spiel" - das wir im Moment inszenieren - beobachten. Dies hat einerseits den Vorteil, dass wir merken, dass wir selbst mit unseren selbst gemachten und für uns gültigen Regeln unser "Lebensspiel" spielen und andererseits, dass wir daraus nun verstehen lernen, dass jeder Widerstand, der uns im Leben entgegen tritt, mit uns und nur mit uns selbst zu tun hat. So wird jeder erfahrene Widerstand zu einer grossen Chance, nämlich zur Möglichkeit, bei uns liebevoll nachzuschauen, welcher Wert, Glaubenssatz, Verhaltensmuster uns im Wege steht, dass dieser Widerstand entstehen konnte.
Alleine schon die Tatsache zu akzeptieren, dass wir selber die Ursache unserer Widerstände sind und unser jeweils aufrichtige, innerliche Wunsch, dies verändern (hinschauen und annehmen können, was sich mir zeigt) zu wollen, löst Transformation aus.
 
Über unseren inneren Beobachter können wir uns auch mehr und mehr unserer Intuitionen und unserer Kreativität gewahr werden. Quasi wie durch uns hindurch können wir beobachten, wie Wissen oder Antworten auf wichtige Fragen genau im richtigen Zeitpunkt in der genau richtigen Form fliessen (Gedanken, konkrete Aussagen, Inspirationen für kreative Arbeit usw.), obwohl wir diese beobachteten oder auch vielfach gesprochenen Inhalte eigentlich gar nicht wissen konnten, diese sich aber sehr tiefgründig und wohltuend anfühlen und sich für uns und alles, was ist, sich auch entsprechend harmonisch auswirken. Genau so einzigartig können wir erfahren, wie ebenfalls im genau richtigen Moment "das" (Lösung, Möglichkeit, Angebot usw.) in unserer Gegenwart auftaucht, das uns hilft, unsere wahren Bedürfnisse zu erfüllen. Und so verändert sich unser Leben Schritt um Schritt zu mehr Freude, innerem Frieden und Gelassenheit und wir werden immer authentischer (wir dürfen der/die sein, der/ die wir wirklich sind).  

Neben der Erkenntnis, dass ein solcher innerer Beobachter existiert, kann dieser mit recht einfachen Übungen und ein wenig Disziplin so geschult werden, dass wir uns gleichzeitig auf mehreren Ebenen gewahr sein können. So können wir z.B. während einer schwierigen Auseinandersetzung mit einer dritten Person gleichzeitig beobachten, wie wir konkret reagieren, wie dabei unsere Gefühlslage ist, ob unsere Körperempfindungen (Herzschläge, Körpertemperatur usw.) normal sind, das Wetter gut ist und sogar auch noch auf unsere Intuition/ Kreativität achten. Damit schaffen wir uns eine immense innerliche Gelassenheit, die ermöglicht, dass wir unserem Denken und Tun viel konkreter bewusst sind und so viel weniger unbewusstes Chaos verursachen. Gleichzeitig fallen uns Lösungen und Möglichkeiten für die Gestaltung unseres Lebens zu, die uns, wenn wir sie im Vorfeld hätten wünschen müssen, niemals eingefallen wären. Unser erlebtes Leben fliesst mehr und mehr harmonisch und freudvoll auf eine uns unerklärbare Weise ineinander. Und so können wir unser wahres Potenzial zur Freude von uns und "Allem, was ist" vollständig einbringen. 

Montag, 24. Dezember 2012

Krisen sind wertvoll. Sie anzugehen noch mehr.

Kennen Sie das? Sie sind in einer Krise und dann sagen Ihnen Ihre Freunde, dass Ihre Krise für Sie (auch) eine Chance sei. Und Sie könnten Sie - zumindest im Moment - erwürgen. Denn Sie fühlen sich schlecht. Glauben, dass alles über Ihnen zusammenbricht. Und vielleicht glauben Sie es nicht nur, sondern Sie erleben es auch so. Und genau jetzt sagt man Ihnen - "dies ist (D)eine Chance...".
 
Ja, es ist, - noch genauer - es kann eine Chance sein. Nur bedingt dies ein paar Schritte, die zu unternehmen sind, bis wir diese wahrnehmen können. Meistens zeigt sich diese Chancen nämlich erst, wenn wir längst wieder den Weg aus ihr gefunden haben und sich dazwischen Weichen für uns gestellt haben, die uns in Richtungen führten, die wir im Vorfeld uns niemals vorstellen konnten.
 
Aber welche Schritte braucht es denn?
 
Das Wichtigste überhaupt ist, die Krise anzunehmen. Oft können wir dies (noch) nicht. Was wir aber (meistens) können, ist annehmen, dass wir die Krise noch nicht annehmen können. Und so komisch dies tönt; bereits dieser Schritt ist die halbe Miete..
 
Sobald wir die Krise also einigermassen annehmen können, können wir auch akzeptieren, dass diese mit uns zu tun hat. Dies ist also der zweite Schritt; aufhören, die Schuld im Aussen zu suchen. Es geht nie um Schuld oder Unschuld. Auch müssen wir aufhören, uns als Opfer zu fühlen.
 
Die Krise hat nämlich nur einen Zweck. Uns zu zwingen, innerlich starre, quasi unveränderliche Positionen/ Werte/ Glaubensyätze/ vermeintliche Zwänge/ oder auch entwicklungshemmende Ängste loslassen zu müssen, um als Ganzes wachsen zu können.
 
Da wir in Krisensituationen manchmal dieses in uns "Erstarrte" nicht kennen und oft deren "Ursache" nicht ausmachen können, ist es in einem dritten Schritt wichtig, im Aussen Hilfe zu holen. Dies kann ein guter Freund sein, oder jemanden völlig Fremden, der die Musse hat Ihnen einfach nur zuzuhören, den Sie weder persönlich kennen, noch - nach diesem Gespräch wieder sehen werden, oder ein Seelsorger, dem Sie uneingeschränkt vertrauen können. Natürlich können Sie auch professionelle Hilfe holen. Sollten Sie diese Form von Unterstützung wählen, ist es aber unabdingar, sich im Vorfeld dieser professionellen Hilfe über den Menschen, der hinter dieser angebotenen Hilfe steht und über die Art und Weise wie er arbeitet Ihr eigenes Bild zu machen.
 
Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, die Krise "auszusitzen". Leider wird sie sich - auch mit der besten Verdrängungsmechanik - nur (relativ) kurzfristig "ausblenden lasen", um dann - meist in noch viel deutlicherer Form - für Sie noch leidvoller zeigen. Und zwar so lange, bis Sie sie annehmen. Eine Krise anzugehen heisst also, das eigene Leiden anzugehen. Je mehr wir bereit sind, durch den dabei entstehenden Schmerz durchzugehen, desto schneller und einfacher können wir die Krise bewältigen. Je früher Sie es also wagen, Ihre Krise anzugehen, desto "kleiner" ist der Schmerz der Bearbeitung und entsprechend schneller und konkreter werden Sie die dahinterstehende Chance nutzen können. Also, packen Sie diese - jetzt für Sie noch - unbekannte Chance und gehen Sie Ihre Krise an.

rolf.muench@quantenschritte.ch

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Beziehungskrise? Je grösser das Konfliktpotenzial ist, desto grösser ist die individuelle Entwicklungschance ....

Streiten Sie noch? Oder ist Ihre Beziehung schon fast erloschen?

Falls es irgendwo dazwischen liegt, sieht es bei Ihnen vielleicht so aus:  
Seit längerer Zeit unternehmen Sie in Ihrer Partnerschaft immer weniger gemeinsam. Vielleicht schlafen Sie noch miteinander, aber Sie empfinden es mehr und mehr als eine Pflichtübung. Wenn Sie miteinander reden, gibt es oft sehr schnell Streit. Sie können dann jeweils nicht verstehen, warum sich Ihr Partner so verändert hat. Ihre Kommunikation untereinander beschränkt sich hauptsächlich auf den Austausch von zwingenden Informationen sowie auf Aufforderungen, der/die andere möge dies oder jenes tun. Sie fühlen sich ungeliebt, ja oft nicht einmal mehr respektiert. In letzter Zeit haben Sie daher immer öfter darüber nachgedacht, sich zu trennen. Wenn da nur die Kinder, das Geld, die gemeinsame Geschichte, oder, oder, oder wären. Zusätzlich macht Ihnen diese mögliche Trennung Angst. 
Fakt ist, dass Ihre Beziehung in einer (ernsthaften) Beziehungskrise steckt. Solche Krisen sind schmerzhaft und oft scheint es einfacher, sich zu trennen als sie wirklich angehen zu wollen. Das ist schade, denn gerade Beziehungskrisen können uns helfen, bisher nicht entdecktes Wachstums- potenzial zu erschliessen und umzusetzen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass wir aufhören, die Fehler bei/-m (der) Partner/-in zu suchen und ihn/sie verändern zu wollen.

Sie hatten sich nicht einfach nur zufällig gefunden und sich so stark verliebt, dass daraus eine tiefe Beziehung entstehen konnte.

Auch wenn dies für Sie vielleicht ungewohnt tönt, aber aus meiner Sicht sind Sie sich nicht zufällig begegnet, sondern Ihr(e) Partner(in) ist Ihnen "zugefallen". Und zwar meistens darum, weil Sie - aus einer höheren Warte heraus gesehen - oft gemeinsame Felder haben, an denen Sie beide - aus seelischer Sicht - wachsen woll(t)en. Oft erfahren und leben sie diese Felder/ Themen aufgrund Ihrer unterschiedlichen Charaktereigenschaften genau gegensätzlich. Leider wussten Sie dies zum Zeitpunkt als Sie sich gegenseitig verliebten (noch) nicht und auch heute ist Ihnen dies vielfach nach wie vor nicht bewusst. Was meine damit? Machen wir ein Beispiel: Der/die Eine ist vielleicht in seiner Art strukturiert und ordnungsliebend; manchmal sogar etwas pedantisch und alles ist (mehr oder weniger) geregelt und wird im Voraus geplant. Der/die Andere ist demgegenüber eher chaotisch, tendenziell unstrukturiert, offen für Neues und entsprechend spontan. Natürlich haben beide Charaktereigenschaften - je nach Situation - ihre Vor-/Nachteile und weder die eine oder andere Ausprägung ist richtiger oder besser. Oft machen uns sogar am Anfang unserer Beziehung gerade diese Unterschiede Eindruck. Denn auch wir würden gerne mehr strukturiert/vorausschauender bzw. offener/spontaner sein, allerdings meist, ohne dass uns dies so richtig bewusst ist. Später, im Alltag gibt es dann aber viele Situationen, in denen (gemeinsame) Aufgaben entsprechend unterschiedlich angegangen werden. Da jede/-r aber nur aus der jeweils eigenen Wahrnehmung fühlen, denken und handeln kann, stossen diese unterschiedlichen Denk- und Verhaltensweisen beim Partner natürlich oft zu grossem Unverständnis. So passieren doch - aus der eigenen Sicht  - wegen dieser Verhaltensweisen des/r Anderen viele "unverzeihliche Fehler" die dann - je mehr diese vorkommen - so interpretiert werden, wie wenn diese vom/von der Partner/-in absichtlich gemacht würden. Denn wir erwarten doch, dass er/sie uns kennt und uns (immer) liebevoll unterstützt und daher in diesen für uns so wichtigen Situationen so handelt, dass das Resultat so ist, wie wir uns dieses vorstellen (auch wenn wir diese Vorstellung im Vorfeld nie kundtun). Und dies führt dann natürlich zu Konflikten. Wir wollen, ja verlangen, dass sich der/die Andere ändert. Und da dies - in der Regel - nur sehr bedingt funktioniert, stören uns diese Charaktereigenschaften vom/ von der Partner/-in immer mehr.

Und genau hier liegt die Wachstumschance. Denn, alles was uns stört, hat mit uns selbst zu tun. Nicht der/die Partner/-in muss sich ändern, sondern ich. Ich muss mich mit dem Teil in mir "versöhnen", der diese andere Art nicht erträgt und sie daher ablehnt. Ich muss lernen, dieses mir "Unvertraute" zuzulassen und es in mir anzunehmen. Und dies gelingt nur, in dem ich mich mir selbst stelle. Da das "Problem" ja gegenseitig ist, können sich die Beiden allerdings entsprechend gegenseitig unterstützen. Denn beide haben ja genau die gleiche Aufgabe, nur mit umgekehrten Vorzeichen. 

Bedingung für dieses Wachstum ist, dass wir beginnen, unsere wahren Gefühle und Befindlichkeiten unserer bisherigen "Wahrheiten" gegenseitig auszutauschen. Also den/die Andern/-e wirklich kennenlernen möchten, um dadurch mehr von und über uns selbst erfahren zu können. Dies ist eine bewusste und anspruchsvolle Arbeit, die Geduld verlangt. Anfangs wird es Mut brauchen, sich dem/der Partner-/in so zu öffnen/zeigen. Aber - da Ihnen Ihr Gegenüber ja "zugefallen" ist, ist alles, was es dazu an Voraussetzung bräuchte, längst vorhanden und möchte nur noch umgesetzt werden.

Mittwoch, 15. August 2012

Einzigartiges E-Book zu den Themen "Selbstverwirklichung, Innere Ruhe & Selbstveränderung sowie Stress & Krisen ...

Tim Schlenzig von der Plattform myMonk.de hat aus einer unzähligen Menge von Interviews ein E-book erstellt, indem die wichtigsten und aus seiner Sicht besten Aussagen, Tipps und Anleitungen zu den oben erwähnten Themen zusammengefasst wurden. Auch mein Beitrag wurde in diesem E-Book (Interview vom 14. Juli 2012) auf der Seite 27 mit integriert.
Hier der Link zum kostenlosen herunterladen dieses - aus meiner Sicht - wirklich gut gemachtem E-books:      http://mymonk.de/die-mymonk-essenz-ebook/
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